Samstag, 14.7.2001

Tag 9

Litauen

Route:Kacergine-Vilkija-Jurbarkas-Vilkyskiai

Am Anfang der heutigen Etappe stand erstmal 20 Kilometer Schotterpiste auf dem Programm.Übelste Sorte.Schlecht für Fahrer und Material.

Später dann warteten wir bei Vilkija ewig auf die Fähre über die Nemunas.

Fähre über die Nemunas

Gegen 13.00 Uhr habe ich mich dann von meiner Gruppe getrennt.Der Abschied fiel ein bißchen schwer, denn wir hatten eine schöne Zeit.Es war sehr schön für mich, zusammen zu fahren und die Gemeinschaft habe ich sehr genossen.Aber jetzt bin ich wieder Einzelkämpfer und bilde mir ein, etwas besser voran zu kommen.

Ich versuchte, die verlorengegangene Zeit durch die Schotterpiste heute morgen wieder reinzuholen, aber ein heftiger Gegenwind aus West hinderte mich daran.Nachdem ich ein schönes Stück noch am Ufer der Nemunas entlangradelte, ging es heute danach größtenteils über langweilige Geraden durch Waldgebiete.

Bauer mit Pferd in Litauen

Ich habe bei Einkäufen und anderen Gelegenheiten erfreut festgestellen können, daß die Litauer ganz gut Englisch sprechen.

Das Schnellboot von Kaunas nach Nida auf der Nemunas verkehrt in diesem Jahr übrigens nicht.Es wurde inzwischen nach Polen verkauft, weil man den Fluß schon eine ganze Weile nicht mehr vom Dreck und Schlamm am Grund befreit hat, weil dafür anscheinend das Geld fehlt.Nur mal so, falls einer vorhat, noch in diesem Jahr diese Route mit dem Boot zu nehmen.Überhaupt habe ich auf der ganzen Strecke von Kacergine bis Jurbarkas, und das sind immerhin über 60 Kilometer, nur zwei Schiffe gesehen.Eines davon war die Fähre, mit der wir bei Vilkija über den Fluß setzten.

Seit drei Tagen habe ich nicht mehr geduscht.Deswegen gehe ich in Vilkyskiai in den Dorfkrug und frage mal, was es kostet.Erst hat die Wirtin kein Zimmer frei.Nach 5 Minuten bekomme ich dann aber ein 2-Zimmer-Luxusappartement für 50 Litas.Das sind 27,80 DM.Ich finde, der Preis geht in Ordnung.

Also lasse ich es mir heute abend mal so richtig gutgehen.Ich Dusche lange und bestelle mir später einen Haufen Essen von der Speisekarte.Ich trinke ein paar litauische Bierchen ("Kalnapilis") und schaue fern.Hier gibt es sogar Satellitenempfang, und so kann ich Sender wie SAT 1,PRO 7, RTL, Eurosport, etc.empfangen.

In meinem Luxusappartement fühle ich mich wie ein kleiner König.Man muß sich auch mal was gönnen, nachdem man den ganzen Tag auf dem Rad gesessen hat, das ist gut für Körper und Seele.Ich will aber schon so oft wie möglich Zelten, aber hier in der Gegend gibt es nunmal keine Campingplätze.Und ich fühle mich unwohl bei dem Gedanken, mich hier in der Gegend alleine irgendwo in den Wald zu legen.

Mein Sitzfleisch macht immer noch große Probleme.Meinen harten Sattel habe ich mit Taschentüchern gepolstert und eine Regenhülle darübergezogen, damit das ganze auch hält.Und auch der Hintern wird morgens immer mit Creme und ein paar Schichten Klopapier versorgt und mit Hansaplast fixiert.Naja, was soll man auch machen.Man muß sich eben was einfallen lassen.

Ich will endlich das Meer sehen.Ich freue mich auf die Kurische Nehrung.Das ist eine schmale, 50 Kilometer ins Meer ragende, an manchen Stellen nur wenige hundert Meter breite Landzunge in Litauen.Sie besteht zum größten Teil aus Sand und dort gibt es die größten Wanderdünen Europas.An manchen Stellen kann man links und rechts Wasser sehen, auf der einen Seite die Ostsee und auf der anderen das Kurische Haff.Das wird echt ein Highlight der Tour.Ich werde morgen einen kleinen Umweg nach Rusne machen und versuchen, ein Schiff nach Nida, das liegt ganz im Süden der Nehrung, klarzumachen.Ansonsten fahre ich eben bis nach Klaipeda hoch und mache einen Tagesausflug.

Dann telefonierte ich noch mit meinen Gastgebern in Palanga, das liegt ca. 20 Kilometer nördlich von Klaipeda an der Küste.Über eine Bekanntschaft im Internet kam dieser Kontakt zustande und so kam ich dort zu einer Privatunterkunft.Wir verabredeten uns für Montagabend.

Tageskilometer: 123,48

Zeit: 6:31

Ø: 18,9 km/h

Gesamtkilometer: 1139

Gesamtzeit: 61:23

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Sonntag, 15.7.2001

Tag 10

Litauen

Route: Vilkyskiai-Silute-Rusne-Silute-Klaipeda-Giruliai

Heute hatte ich unterwegs eine nette Begegnung.Ich traf ein älteres Radlerpärchen aus Saalfeld/Vogtland.(Ist das nun die Radler-Hauptstadt?) Sie ist Senioren-Weltmeisterin im Skilanglauf.Die beiden sind schon viel gereist, auch mit dem Fahrrad.Sie nehmen gar kein Zelt mit, kommen immer privat irgendwo unter.Die beiden flogen nach Vilnius, fahren mit dem Rad bis nach Klaipeda und machen von dort aus eine geführte Radtour.

Kurz vor Rusne fuhr ich auf freier Strecke ohne Verkehr, als ein Auto über eine Minute lang hinter mir herschlich, obwohl es eigentlich locker hätte überholen können.Die Straße war ja meilenweit frei. Dann überholte das Auto endlich.Im Wagen saßen drei Männer und musterten mich und mein Rad.Was soll ich denn davon halten?

Das Boot von Rusne nach Nida war `ne Ente.Es wäre dasselbe gewesen, das sonst von Kaunas nach Nida fährt und ja verkauft wurde.Aber woher soll ich denn das wissen.

Auf dem Weg zurück von Rusne nach Silute sehe ich ein Auto am Straßenrand.Der Fahrer muß mal pinkeln.Da wo ich herkomme, geht man dazu vielleicht ins Gebüsch, an einen Baum, oder wenigstens an den Straßenrand.Dieser Notbedürftige hingegen nicht.Er ist ausgestiegen und hat sich zum urinieren neben die Fahrertüre mitten auf die Straße gestellt.Er steht neben seinem Auto und pisst auf die Gegenfahrbahn.Als ich daran vorbeikomme, muß ich einen großen Bogen um die entstandene Pfütze fahren.Dazu fällt mir nichts mehr ein. Höchstens noch dieses Tier, daß immer diese Grunzgeräusche macht und `ne Nase wie eine Steckdose hat.

Hinter Silute traf ich dann wieder das ältere Pärchen von heute Vormittag.Sie machten gerade Rast an der Straße, und so gesellte ich mich dazu, kochte eine Kleinigkeit und machte dann noch Tee für uns alle.

Neben uns stand die ganze Zeit ein klimatisierter Lieferwagen aus Hannover.Die Leute hatten Räder hinten drin und behaupteten, sie machen eine Radtour durch Litauen.Sie blieben die ganze Zeit im Auto, bei geschlossenen Fenstern.Blöde Deppen.

Der liebe Gott hat heute 3x (?!) zehn Zentimeter zwischen mir und das Jenseits geschoben.Das Problem:Überholende Pkw`s auf der Gegenfahrbahn, die jeweils kurz vor mir ausscherten und auf mich zurasten.Also wenn einer überholt, dann sehe ich das ja meistens von weitem und kann mich darauf einstellen.Aber in diesen Fällen wäre ich jedesmal alleine schon vom Schreck fast vom Rad gefallen.Das war heute wirklich verdammt knapp.

Marienstatue am Straßenrand in Litauen

Sehr, sehr heiß war es heute wieder mal ,ich tippe auf 32 Grad im Schatten.

Ich kam gut voran heute, besonders auf dem Stück von Silute nach Klaipeda (50km).Heute mal Rückenwind, ebene Straße, ich fuhr auf der Autobahn A1.Locker und easy 30 km/h im Durchschnitt!Das macht natürlich Spaß.

Dann bin ich aber ewig in Klaipeda rumgefahren und suchte die Straße nach Giruliai.Dort soll es einen Campingplatz geben.Klaipeda gefällt mir nicht.Bis jetzt nicht.

Der eingezeichnete Campingplatz in Giruliai erwies sich aber wieder mal als blöde, ungemähte Wiese.Unbewacht, keine Dusche, Keine Rezeption, keiner der Anwesenden (vier Zelte waren aufgebaut) verstand meine Sprache, Atmosphäre:"strange".Deswegen stieg ich im Hotel ab.Den Preis habe ich von anfangs 250(!) Litas auf 80 runtergehandelt.Dafür kriege ich aber auch eine runtergewohnte Bude mit defekter Toilette, schmuddeliger Dusche, kaputtem Fernseher.Egal.Besser als dieser gruselige `Campingplatz`.

Die Tour wird wohl insgesamt etwas teurer als geplant, aber wer rechnet denn mit solchen Verhältnissen? Campingplätze, die auf der Karte eingezeichnet sind, existieren gar nicht, und ich bin ja nicht lebensmüde.

Aber morgen wohne ich ja umsonst im Gartenhaus meiner Gastfamilie.Treffen zwischen 20.00 und 21.00 am Kirchturm in Palanga.

Jetzt habe ich ca.ein Drittel der Tour hinter mir.Bin eigentlich ganz zufrieden.Zeit, Ort und Kilometer stimmen.Aber ich bin irgendwie zu kilometerorientiert.Wenn ich nicht an die 130 bis 140 km am Tag fahre denke ich, ich habe nichts geschafft.Ich muß wohl doch noch etwas älter werden!

Im Hotel fragte ich nach Internet, und ich darf morgen nach dem Frühstück mal an einen Rechner.

Tageskilometer: 142,41

Zeit: 7:06

Ø: 20,0 km/h

Gesamtkilometer: 1281

Gesamtzeit: 68:29

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Montag, 16.7.2001

Tag 11

Litauen

Route: Giruliai-Klaipeda-Nida

Letzte Nacht gab es ein heftiges Gewitter, und am Morgen regnete es immer noch.

Ich setzte mich erstmal in ein Büro des Hotels und las meine E-Mails.Eine Nachricht beunruhigte mich etwas.Radfahrer aus Berlin sind vor ein paar Tagen in Litauen überfallen worden.Ich warte jetzt erstmal auf genauere Einzelheiten.

Dann wartete ich ab, ob der Regen etwas nachlässt, fuhr dann aber gegen 10.00 Uhr trotzdem los.Nach knapp einer Stunde war das Wetter dann wieder schön.

Als ich an einer Tankstelle anhalte, um routinemäßig Luft in meine Reifen zu lassen, sprechen mich Einheimische mit Rädern auf dem Autodach an. Ob ich denn alleine fahre? Und ob ich denn nicht wüßte, daß es viel zu gefährlich sei, mit dem Fahrrad alleine so in der Gegend rumzufahren? Sie sagten, es gäbe hier in der Gegend viele Banditen, und ich solle lieber das Weite suchen.Da muß ich erstmal schlucken.Heute morgen diese E-Mail und jetzt das.

Ich fuhr weiter zum Hafen und kaufte mir ein Ticket für die Fähre auf die Kurische Nehrung.Ich komme mit einem Schweizer und ein paar Deutschen ins Gespräch.Woher, wohin, wieso, aha...

Auf der Kurischen Nehrung fahre ich erstmal südwärts.Ich dachte, die besteht aus Sand-Dünen!Aber nein!Weit gefehlt!Ich fahre kilometerweit durch Wald.Wald!Langweiliger Mischwald! 5 km, 10 km, 20 km.Immer wieder biege ich links oder rechts ab.Aber auch dort keine Dünen.

Ich mache halt in Joudkrante, einem kleinen Städtchen.Frustfressen ist angesagt.Sahnetorte, Schokolade, Cola, Obst.Weiter geht es.Ich ärgere mich nun sehr.Ich schreie in den Wald:"So ein Dreck, dafür mache ich drei Tagesreisen hierher..."Ich wäre jetzt wahrscheinlich schon sonstwo gewesen, in Lettland.Ich fluche.Unanständige Sachen.

Es ist heiß.31 Grad.Luftfeuchtigkeit: Geschätzte 95%.Und diese Straße macht mich wahnsinnig.Belag von der Marke "Seekrankheit".Ich werde kräftig durchgeschüttelt.Dann diese Steigungen.Teilweise bis zu 9 Prozent, viele 6-Prozentige. Nach Luft schnappend keuche ich die Hügel hinauf.Der Schweiß rinnt in Strömen.Wahrlich kein Zuckerschlecken.

Dabei sollte das hier eigentlich ein schöner, erholsamer Tagesausflug werden.In diversen Reiseführern sieht man glückliche Menschen mit Fahrrädern auf der Kurischen Nehrung, im Hintergrund riesige Sand-Dünen.Ich wollte mich heute mal erholen, locker in der Gegend rumfahren.Jetzt aber dieser Ärger und diese Strapazen.Und darüber muß ich mich schon wieder ärgern.Ich ärgere mich über den Ärger.

Man beschrieb mir eine schöne Stelle, ich hätte links durch ein Stückchen Wald gehen müssen und wäre dann auf ein paar kleine Dünen gestoßen, aber ich hätte mein Rad und meine Ausrüstung irgendwo unbeaufsichtigt stehen lassen müssen.Jeder hätte sich einfach die Taschen vom Rad nehmen können.Das ist mir zu riskant.

Das Problem war, daß ich ja abends in Palanga verabredet war.Von Einheimischen erfuhr ich, daß die richtigen Dünen aber erst ab Nida anfangen!Das wären nochmal ca. 20 Kilometer gewesen.Keine Chance.Zu weit.Ich muß ja schließlich wieder zurück!Dazu kam, daß mir kotzübel war.Ich hätte die Kilometer sonst runtergeschruppt,aber mir war speiübel und ich wußte nicht, ob ich zuerst kotzen oder weiterfahren soll.Ich entschied mich zum umkehren.Ich würde mich schon irgendwie nach Palanga schleppen.

10 Kilometer weiter übergebe ich mich im Wald an einer Haltebucht.Ich kotze in den beschissenen Wald, der mir heute irgendwie die Dünen geklaut hat, auf die ich mich schon sooo lange gefreut habe.

Als ich Wasser in meine Trinkflaschen umfülle, höre ich hinter mir ein lautes „Hallo".Es sind Simone, Katja, Heiko und Andre, mit denen ich schon in Polen und Litauen zusammen war.Die hat mir der liebe Gott geschickt.Gemeinsam rollen wir nach Nida.Meine Verabredung heute Abend versuche ich abzusagen, zu verschieben.

Das war vielleicht alles ein bißchen viel für mich, diese 11 Tage.Habe allerdings auch die Befürchtung, schlechtes Wasser getrunken zu haben.Ich habe, entgegen meiner Gewohnheiten, Wasser aus dem Hahn in meine Flaschen gefüllt.Schlechtes Essen vielleicht? Ärger? Psyche? Hitze? Substanzverlust?

Ich bin jedenfalls total fertig, habe Magenschmerzen.Aber großen Hunger komischerweise.Ich glaube, ich esse zuwenig Kohlenhydrate.Also erstmal Spaghetti im Restaurant.Dann eine Dusche.

Wir wohnen in einer Privatwohnung für 16,- DM pro Person.Die Hausherrin spricht nur litauisch und russisch.Die Verständigung ist etwas schwierig.Ihr Mann ist blind.Sie versuchen, ihr Einkommen mit der Vermietung der Wohnung an Feriengäste etwas aufzubessern.

Nach der Dusche geht es sofort ins Bett.Es ist heiß im Zimmer, viel zu heiß.Mache die halbe Nacht kein Auge zu wegen meiner Bauchschmerzen.Und wegen der Hitze.Ich glaube, ich brauche mal eine Pause.

Tageskilometer: 84,91

Zeit: 5:06

Ø: 16,6km/h

Gesamtkilometer: 1365

Gesamtzeit: 73:37

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Dienstag, 17.7.2001

Tag 12

Litauen

Ruhetag in Nida

Heute werde ich versuchen, mich geistig und körperlich zu regenerieren.Ausruhen.

Die Seele mal baumeln lassen.Nicht immer so viel von mir selbst fordern.Werde den Tag nutzen, auch mal in mich zu gehen.Muß das sein? Diese Hetzjagd? Genieße! Rekorde kannst du sowieso nicht aufstellen.Also, was soll`s? Wenn du es in 4 Wochen nicht schaffst, wer wird dir den Kopf abreissen?

Die Ursachen für meinen Zusammenbruch gestern können vielfältig sein.Aber der für mich verdächtigste Grund ist wohl verdorbenes Wasser aus der Leitung.Andererseits spielen vielleicht mehrere Gründe zusammen.Ich fühle mich körperlich sehr fit, aber dieses flaue Gefühl im Bauch...Nach der Nachricht vom Überfall auf Radfahrer hier in Litauen hatte ich schon den ganzen Tag so ein mulmiges Gefühl.Keine Ahnung.

Ich fühle mich heute zwar nicht mehr so schlapp wie gestern, habe jetzt jedoch Durchfall, nehme Tabletten.Ich hoffe, daß sie helfen.

Wir waren nach dem Frühstück zusammen bei den Dünen, aber ich muß sagen, ich bin echt enttäuscht.Dort gibt es nur eine Aussichtsplattform, und man darf auch nicht im Sand rumlaufen, überall Verbotsschilder.Und die Aussicht ist eher bescheiden, ich denke, jede spanische Sierra oder sogar Hiddensee ist spektakulärer.Und dafür bin ich alleine von Klaipeda aus 100 Kilometer mit dem Fahrrad hergefahren, wenn man den Rückweg hinzurechnet.Warum schwärmen eigentlich alle von dieser blöden Kurischen Nehrung?

Kurische Nehrung

Also Leute! Auf gar keinen Fall über Litauen auf die Kurische Nehrung! Wenn, dann über Rußland, also Kaliningrad, da soll es ja auch schöner sein, angeblich.

Der neuerliche Abschied von meinen neugewonnenen Freunden tut weh.Jetzt bin ich wieder mal ganz alleine.Ein lieber Gruß an dieser Stelle an Heiko, Andre, Simone und Katja! Als ich jemanden brauchte, wart ihr da! Danke!Ich hoffe, mal wieder von Euch zu hören!

Trüber Tag heute in Nida, es ist bewölkt und kühl.

Ich esse heute viel.Gutes Frühstück, Mittagessen (Fisch im Restaurant am Meer).

Nach dem Mittagessen liege ich am Strand von Nida.Die See ist spiegelglatt.Es ist bewölkt, bei 26 Grad.Kein Lüftchen weht.Ich schreibe Postkarten, alles ist voller Sand...Hier gibt es abertausende Zitronenfalter, es wimmelt nur so von ihnen!

Strand von Nida, Litauen

Der Ort hier ist ist für die Touristen rausgeputzt wie für eine Bundesgartenschau.Ja, Litauen, Land der Gegensätze.Hier gibt es noch mittelalterliches Landleben, wo einem der Bauer mit der Pferdekutsche entgegenkommt.Die Kühe sind teilweise einfach so vor dem Haus angebunden, im Vorgarten. Vielerorts ist Selbstversorgung angesagt. Kaum Industrie, 90% Landwirtschfat, schätze ich.

In Nida gibt es auch kein Internet.In meiner Privatpension nannte man mir eine Adresse.Dort angekommen, sehe ich fünf kleine Jungs in einem kleinen Wohnwagen irgendwelche Netzwerkspiele machen.Im Garten.Dann kommt der Hausherr raus.Ja, es gibt Internet.Aber das hat er im Haus, und das ist Privat!

Abends bin ich dann nochmal Essen gegangen(!?) Ich muß verlorengegangene Substanzen wieder auffüllen.Diesmal Schweineirgendwas mit scharfer Soße.Das Bier ist sehr lecker hier.

Ansonsten ging ich viel spazieren, schaute da und dort eine Weile aufs Wasser.

Also, wie es im Moment aussieht, schaffe ich die Tour schon in 4 Wochen.Ein paar schöne Tage in Finnland und Schweden, ich freu mich!

Morgen geht es weiter!Dann endgültig Palanga.Nochmal darf ich die Leute da nicht sitzenlassen.Sie haben gestern auf mich gewartet, bis 21.30, auf der Straße...

Tageskilometer: 0,00

Zeit: 0:00

Ø: 0,0 km/h

Gesamtkilometer: 1365

Gesamtzeit: 73:37

               

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