Montag,15.07.02

Tag 6

Tschechien

Route:Jesenice-Plzen-Prestice-Klatovy

Übernachtung:Campingplatz in Klatovy für 84,- TKR

Auf dem Campingplatz in Jesenice verlangte man doch tatsächlich 100,-TKR „Dolmetschergebühr" von mir.Anscheinend, weil die Dame an der Rezeption gestern Abend englisch mit mir gesprochen hat.Ich diskutiere am Morgen 20 Minuten lang.Aber es bringt nichts.Abzockerei.

Ich denke nicht, daß jemand von euch mal diesen Platz ansteuern wird, und wenn ihr doch mal in der Nähe sein solltet:Meidet diesen Campingplatz! Zu teuer und außerdem echt versaut.Es ist schon ekelig, wenn man sich die Zähne am Waschbecken im Klo putzen muß, wo es nach der Scheiße von anderen Leuten stinkt.

Heute hatte ich einige nette Begegnungen.Vor einem Supermarkt in Plasy traf ich ein paar einheimische Radler.Ein Mann und drei Frauen.Die tourten hier so in der näheren Umgebung herum.Mit dem Mann hab ich mich ganz nett eine weile auf deutsch unterhalten.Als ich ihnen meine Route erzählte, bekamen sie alle ganz große Augen...

In Tremosna, kurz vor Plzen, hielt ich wieder mal an einer Tankstelle, um Wasser zu kaufen.Ich fuhr vor und ein junges Mädel strahlte mich an und fragte gleich woher, so viel Gepäck,usw.Ich hab mich `ne Weile nett mit ihr unterhalten.Sie verdient sich hier an der Tankstelle in den Ferien ein paar Kronen mit Scheibenwaschen.Sie meinte, das wäre der beste Ferienjob hier in der Gegend.Einer gab ihr ein Eurostück als Bezahlung.Den hab ich ihr umgetauscht, weil sie ja mit dieser Münze hier nichts anfangen kann. Ich gab ihr 30 Kronen dafür.Wir quatschten so 20 Minuten so über dies und das und dann setzte ich mich wieder aufs Rad und fuhr weiter.

In Plzen hatte ich keine Lust, anzuhalten.Ich fuhr einfach durch.Auf einmal so viele Menschen, Verkehr, Großstadt.Keine Lust auf Großstadt.Ich habe nur ein Foto vom Ortsausgangsschild, sozusagen als Beweis...

Den Böhmerwald vor Augen und schon fast 100 Kilometer in den Beinen sehe ich um 16.00 Uhr am Ortseingang von Klatovy ein Schild:Camping.Na dann mal hin.Dieser Platz ist echt in Ordnung.Sauber und gepflegt.Außer mir sind noch zwei Motorradpärchen hier und ein Pärchen mit dem Auto.Das wars.

Hier gibt es Fastfood aus der Mikrowelle.Hamburger mal kreativ mit Schinkenwurst und Senf.Einigermaßen merkwürdig.Danach ziehe ich mir noch einen Teller Spaghetti aus der Mikrowelle mit Plastikbesteck rein.Schmeckt alles irgendwie überhaupt nicht.Ich schlage mir trotzdem den Bauch voll, der Kocher bleibt heute mal kalt.Dazu trinke ich zwei „Budvar".Wenn schon keine tschechische Küche, dann wenigstens ein ordentliches Pivo.

Jetzt könnte ich noch nach Klatovy-City, aber ich bin zu faul und hänge hier ab.

Tageskilometer: 96,07

Gesamtkilometer: 484

Ø:19,1

Tageshöhenmeter: 847

Gesamthöhenmeter: 3492

 

Dienstag,16.07.02

Tag 7

Tschechien / Deutschland

Route:Klatovy-Kolyne-Grenze Deutschland / Tschechien-Eschlkam-Rimbach-Kötzting-Miltach-Bogen-Pfelling

Übernachtung:Vorgarten von Ferienhaus Geiger in Pfelling für 1,- Euro

Was für ein Tag! Tschechien weinte, als ich zur Grenze fuhr.Aber das wäre doch nicht nötig gewesen.Ich fuhr 3 Stunden lang im Regen und Gewitter zur Grenze bei Vseruby.Insgesamt war es OK, in Tschechien zu radeln.Hat mir ganz gut gefallen.

Dann Bayern.Wie man es kennt oder sich vorstellt.Ein süßlicher Geruch von Kuhdung liegt in der Luft.Die Landschaft ist schön und hügelig.Sehr hügelig.Steigungen bis 14% sind hier wahrlich keine Seltenheit.Und das alles bei dem Wetter.

 Im Bayerischen Wald

Als ich bei einer kurzen Rast meine Radhandschuhe ausziehe, blicke ich auf die Hände einer Wasserleiche.Das sind nicht meine Hände.Oder etwa doch? Eingefärbt in schwarz-blau und total aufgedunsen hängen sie an meinen Armen, wie wenn sie mir kurzerhand jemand angenäht hätte.

So schleppe ich mich also durch die schöne, aber sehr anstrengende Landschaft des Bayerischen Waldes und schlage dann irgendwann Mittags in Rimbach auf.Total fertig und schlapp führt mich mein Weg ersteinmal in eine Bäckerei/Metzgerei.Dort verlange ich erschöpft und mit schwacher Stimme einen Krapfen, ein Leberkäsbrötchen und eine Cola.Damit setze ich mich auf ein Bänkchen in der Nähe und mache Rast.

In der Volksbank in Rimbach will man meine restlichen tschechischen Kronen nicht tauschen.Ich lege drei Scheine an den Schalter und die Dame fragt entsetzt:"Wos isn döös?"Ich sage:"Tschechische Kronen!"Sie hingegen:"Naa...sowas nehma mir net!"."Was ist denn mit den Kronen nicht in Ordnung?", frage ich."Moment amol bitte...!"Sie verschwindet in einem Nebenraum, telefoniert anscheinend und kommt nach 5 Minuten wieder zurück.Dann tauscht sie doch.Na also.

Später dann in Kötzting fragte ich einen älteren Herrn nach einer halbwegs flachen Strecke.Dieser Mann empfahl mir, den Regental-Radweg bis Miltach zu radeln.Der war total super, der Mann.Er fuhr mit dem Auto vorraus und wartete dreimal auf mich, sodaß ich auch ja nicht den Weg verfehle.Super nett!

Sehr schön, so ein Radweg.Nach einer Woche Hardcore-Biking echt wohltuend und entspannend.Kein Verkehr.Und diese Ruhe.Himmlisch.

 Auf dem Regental-Radweg

In Miltach ging ich noch kurz in einen Supermarkt um Wasser zu kaufen und ich fragte einen Mann nach einer guten Route Richtung Passau.Er drückte mir eine Radkarte in die Hand, die er zuvor aus seinem Auto geholt hatte und meinte nur:"Die kannst haben...I bin net so a Radlfreak wie du...I fahr höchstens amol zum Biergoarten mitm Radl..."Wow.Wieder so ein netter Mensch.Ich bin hin und weg.Schenkt mir einfach seine Radkarte.

Der nette Mann empfahl mir den Donau-Regental Radweg.Sehr schön.Dieser Weg führt meistens durch Wälder über eine alte Bahntrasse, die man zugeschüttet hat.Gut zu befahren, machte Spaß.Links und rechts sieht man teilweise noch den alten Schotter und ein paar Kilometersteine von damals.Sehr nett.Diesen Radweg hab ich dann auch, vergleichsweise mit dem Tempo von heute Vormittag über die gemeinen Hügel, sozusagen als Expresszug abgeradelt...

 Donau Regental-Radweg

In Bogen traf ich an einer Informationstafel den Chef des örtlichen Fremdenverkehrsvereins.Ich frage ihn nach einem Campingplatz, aber sowas gibt es hier in der Gegend nicht.Er schickte mich mit Empfehlung einen Ort weiter.Da soll es einen Ferienhausbesitzer geben, der eine Wiese hat auf der man unter Umständen zelten kann.

Aber da kann man nicht campen.Und langsam wird es dunkel,so um 20.30 Uhr.Aber der nette Mann telefoniert mit „Ferienhaus Geiger" in Pfelling.Da kann ich dann mein Zelt im Vorgarten an der Straße aufstellen.Der Garten ist so groß, daß mein Zelt gerade mal hineinpasst.Einen Euro will er dafür haben.Duschen könnte ich auch noch, beim „Buam".Aber der ist gerade nicht da.Egal,was soll`s.

Ich stelle mein Rad im Garten ab und wenig später sitze ich stinkend und mit Mücken an den Armen im Wirtshaus nebenan und schütte zwei Bier in mich hinein.Dazu bayerischen Wurstsalat.Ich muss mich beeilen.Schließlich muß ich mein Zelt noch aufbauen.

Nach dem Zeltaufbau sitze ich noch an der Donau und schreibe Tagebuch.Ich kann kaum mehr was erkennen, es ist schon ziemlich dunkel geworden.Also ab auf die Matte.

In der Nacht tobt ein heftiges Gewitter.So eins ohne Wind.Es zieht also nicht weiter und es donnert und kracht fünf endlose Stunden lang, genau über meinem Kopf.Die Donnerschläge scheinen sich gegenseitig in ihrer Lautstärke überbieten zu wollen. Mal ein tiefes, beinahe sanftes Grummeln in der Ferne, dann wieder ein lauter, greller Schlag, bei dem man dermaßen erschrickt, daß einem beinahe das Herz stehenbleibt.Ich kriege kaum ein Auge zu.

Um 5 Uhr früh regnet es in mein Gesicht.Ich habe wohl das Zelt nicht richtig aufgebaut?Also raus in Unterhosen bei strömendem Regen und das Außenzelt nachspannen.Was für ein Tag...

Tageskilometer: 117,37

Gesamtkilometer: 601

Ø:17,1

Tageshöhenmeter: 956

Gesamthöhenmeter: 4448

 

Mittwoch,17.07.02

Tag 8

Deutschland / Österreich

Route:Pfelling-Deggendorf-Vilshofen-Passau-A-Schärding-St.Florian am Inn.

Übernachtung:Campingwiese bei Josef und Maria Diesenberger in St.Florian am Inn für 6,- Euro

Um 8.00 Uhr früh packe ich bei strömendem Regen meine Sachen zusammen.Danach ungewaschen, ohne die Zähne geputzt zu haben, ohne aufs Klo gehen zu können, ohne Frühstück, jetzt schon naß bis auf die Haut auf`s Rad.Sowas trübt die Stimmung.

Ich fahre lustlos und schlapp zwei Stunden lang im Regen.Zwischendurch esse ich an einer Bushaltestelle ein paar Muffins, die sich noch in einer meiner Taschen befinden.Später dann bessert sich das Wetter. Zum Glück.

Locker und ohne Hektik radle ich an der Donau entlang.Das ist er also, der Donauradweg.Aha.

 ....und der Donauradweg.....

Nachdem ich in Deggendorfs Innenstadt schnell noch einen Kaffe getrunken hatte, verbrachte ich die darauffolgenden 30 Minuten damit, den blöden Radweg wiederzufinden.In Deggendorf wird es einem nicht gerade leicht gemacht, wenn man mit dem Rad an der Donau entlang weiter will.Vielleicht wäre es hilfreich, irgendwann einmal ein paar Schilder aufzustellen?

Unterwegs treffe ich hier und da wie erwartet einige Radler mit Gepäck.Kurze, nette Gespräche.Das übliche.Man fährt noch bis Wien und sowas.

Irgendwann erreiche ich Passau und ich frage mich zu der Stelle durch, wo der Inn in die Donau mündet.Hier endet also der Inn, der in den nächsten Tagen mein ständiger Begleiter sein wird.Flußaufwärts geht es von nun an, auf dem Inntalradweg.

 Links die Donau,rechts der Inn.

 

 Passau

Nach Passau führte der Weg über ein Stauwerk und ehe ich mich versah, war ich auf einmal in Österreich.Da wollte ich eigentlich jetzt noch gar nicht hin.Egal.In Suben kann man angeblich bei einem Gasthof campieren.Eigentlich noch ganz schön weit und ich hab jetzt, so gegen 18.30 Uhr, gar keine Lust mehr zu radeln.Aber dann, in St.Florian, sehe ich plötzlich ein Schild:"Campingplatz".Ein Geschenk des Himmels.

Ich bin hier der einzige Gast und habe die ganze Wiese und zwei Bänke mit einem Tisch für mich alleine.Bier ist im Kühlschrank.Ich solle mich bedienen und einfach sagen, wieviel ich mir genommen habe.Duschen.Herrlich.

Das Zelt ist von innen noch naß.Ich hoffe, daß der Wind es noch trocknet, bevor ich hineinkriechen muß.

Meine laut Hersteller wasserdichten Ortlieb-Lowridertaschen mit Rollverschluß sind anscheinend doch nicht so ganz wasserdicht.Die Asia-Snacks waren jedenfalls schon zur Hälfte fertig, als ich sie da rausholte.

Nach dem Kochen ist dann mal wieder Gewitter angesagt.Da kann man schon fast die Uhr danach stellen.Das Wetter streßt im Moment ein wenig.Morgens, wenn man los will regnet es und Abends, wenn der letzte Hering steckt, fängt es auch wieder an zu regnen.Nix da mit an der frischen Luft sitzen am Abend:

Runter-vom-Rad-Zeltaufbau-Regen-Reißverschluß-zu-fertig.

Jetzt sitze ich in einem von innen noch nicht ganz trockenen Zelt.Alles ist noch feucht, die Matte, der Zeltboden.Aber es ist gerade noch zu ertragen.

Heute morgen hatte ich schon ein kleines Tief.Bei dem blöden Wetter und ohne Frühstück.Aber jetzt ist alles wieder in Ordnung.Solange es nicht wieder ins Zelt regnet.Aber diesmal hab ich alles soo straff gespannt...

Wenn man das alles so liest, könnte man meinen, ich bin schlecht drauf, oder ich habe immer was zu nörgeln.Aber das ist nicht so.Ich genieße meine Tour und ich habe eine schöne Zeit.

Tageskilometer: 111,36

Gesamtkilometer: 712

Ø:17,0

Tageshöhenmeter: 208

Gesamthöhenmeter: 4656

 

Donnerstag,18.07.02

Tag 9

Österreich / Deutschland

Route:St.Florian am Inn-Obernberg am Inn-Grenze Österreich/Deutschland-Ering-Simbach-Marktl

Übernachtung:Campingplatz am Bauernhof von Fam.Harlander bei Marktl für 4,50 Euro

Am Morgen mußte ich zuerst ungefähr 50 Schnecken von meinem Zelt und meinen Taschen entfernen, die sich Nachts im Regen ins trockene retten wollten.Die Viecher klebten außen am Innenzelt und an den Taschen, die ich im Vorzelt abgestellt hatte.Irgendwie ekelig.Alles ist voller Schneckenschleim...

Kaum sind die Taschen am Rad, setzt wieder der Regen ein.Den ganzen Tag lang gabs heute Regen bis Nieselregen.Temperaturen um die 15°C.Gefühlte 10°C.

In St.Florian Frühstück in einer Bäckerei/Cafe.Der Inntalradweg führt ab Obernberg größtenteils auf dem Damm des Inns entlang.Und dort oben weht ein kräftiger Wind.Gegenwind.Nässe.Die Brille ist beschlagen oder ganz mit Wassertropfen bedeckt.Der ganze Tag läuft vor mir ab, als ob ich in ein Aquarium schaue.

Der Untergrund besteht heute aus so ziemlich allem, was das Radlerherz begehrt:Grober Schotter, Schlammpiste, Kopfsteinpflaster, Betonplatten.Die Stimmung sinkt allmählich.Mich fröstelt.Mir ist kalt.

 Der Inntalradweg bei Ering

In Ering warte ich darauf, daß um 14.00 Uhr der Bäcker, bzw. Cafe aufmacht.Ich trinke Pfefferminztee und esse Zwetschgenirgendwas vom Vortag zum halben Preis.Ich wärme mich auf.Die Klamotten sind klamm.Ekeliges Gefühl.

In Simbach wird der Radweg kurz zu einer Straße.An einer Kreuzung warte ich hinter einem Auto.Plötzlich legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein und prescht volle Kanne zurück, in mein Vorderrad.Ich brülle, was das Zeug hält und versuche, mich und mein schweres Rad wegzuwuchten.Ich scheiße ihn zusammen.Ein Öko, so um die 23 Jahre alt,denke ich.Sein uralter Kadett ist ungefähr im selben Alter.Er hätte mich nicht gesehen.Dabei ist meine Lenkertasche im Moment mit einer leuchtenden, neonfarbenen Hülle überzogen.Jedenfalls lasse ich mir seinen Ausweis zeigen und notiere mir alle Daten und schreibe mir sein Nummernschild auf.Man kann nie wissen.Wenn die Gabel oder sonst irgendwas verbogen oder beschädigt ist, was ich hier auf die Schnelle nicht genau erkennen kann...

Dann geht's weiter.Ich fahre den ganzen Tag lang etwas lustlos auf diesem bis jetzt völlig langweiligen Inntalradweg.Links Fluß, dann der Damm, rechts geht`s runter, dahinter Wald, meistens.Außerdem treffe ich heute keinen einzigen Radler.Und auch sonst ist keine Menschenseele weit und breit.Manchmal denke ich, ich fahre gerade in Sibirien von Novosibirsk nach Krasnoyarsk.

Dazu dieser Untergrund.Sowas als Radweg zu bezeichnen,pah.Die Radler schickt man auf solche Pisten und ich muß manchmal an die Autofahrer denken, die mit ihren fetten Ärschen auf weichen Sitzen in ohnehin gefederten Autos über den glattesten Asphalt fahren dürfen.IMMER!

In Marktl ging ich in einen Penny-Markt.Am Eingang fällt mir mal wieder, so wie letztes Jahr auch, der Bikecomputer runter.Alle Daten weg.Den Durschnitt für heute rechnet euch selber aus.

Am Radweg steht ein Schild:"Camping am Badesee in Marktl".Dort treffe ich auf einen Bauernhof mit Campingwiese.Die Leute dort sind sowas von herzlich und freundlich, das ist sehr schön und baut mich auf.Und daß beim Kochen vor dem Zelt auch noch die Sonne rauskommt, darüber kann ich mich eigentlich nur noch wundern.

 Camping am Badesee in Marktl

Bei den Bauersleuten bekomme ich auch noch zwei Erdinger Weißbier mit Glas für jeweils 1,10 Euro.Das ist sehr schön.

Neben mir sind noch 10 Schweizer auf dem Camp.Die gehen jetzt auf ein Musikfestival im Nachbarort.Nachts um vier wollen sie wiederkommen.Schlaf dann ade, denke ich.Mal sehen.

Jetzt, um 21.00 Uhr ist die Sonne weg und wir haben so um die 14°C.Also rein in den kuscheligen Schlafsack.

Die Schweizer kamen des Nachts um drei gröhlend und besoffen auf`s Camp zurück.Mitten in meiner schönsten Traumphase.Schönen Dank auch...

Tageskilometer: ca.75

Gesamtkilometer: 787

Ø:14,irgendwas

Tageshöhenmeter: ca.150

Gesamthöhenmeter: 4806

 

Freitag,19.07.02

Tag 10

Deutschland

Route:Marktl-Mühldorf-Kraiburg-Jettenbach-Gars-Wasserburg-Schechen

Übernachtung:Campingplatz „Erlensee" in Schechen für 7,50 Euro

Auf dem Campingplatz in Marktl bekomme ich für 4,50 Euro ein tolles Frühstück.Ein großes Tablett voll mit Brötchen,Kaffee, frischer Kuhmilch, Wurst, Marmelade, Honig, einem Ei...Das war ein schöner Start in den Tag.

Das Wetter ist schön heute.Heiter bis wolkig, nicht zu heiß.Sehr angenehm.

 Achtung!Der Wasserspiegel kann plötzlich steigen...

Nach 18 Kilometern springt mir die Kette runter und frißt sich zwischen Tretlager und kleinem Kettenblatt.Nichts zu machen.Ich muß die Kette mit dem Nietdrücker aufmachen und da wieder rausoperieren.

Der Inntalradweg führte heute mal wieder über Pisten, über die ich aus Tierliebe keinen Ackergaul treiben würde.Eine Zumutung.Grober Schotter bei Steigungen von bis zu 15%.Adventure-Mäßig.

Gegen Abend lief es dann aber so gut, daß ich einfach bis 20.00 Uhr durchgefahren bin.Die großen Berge kamen auch schon langsam in der Ferne in Sicht...

 Na, seht ihr sie auch?

Durch Zufall fand ich diesen Campingplatz hier.Dann entstand etwas Hektik, ich war schon spät dran.Zeltaufbau, kochen.

Heute gab`s Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Speck und Knoblauch.

Tageskilometer: 109,85

Gesamtkilometer: 896

Ø:15,8

Tageshöhenmeter: 680

Gesamthöhenmeter: 5486

                     

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